Ernten

Die Ernte der angebauten Früchte war zunächst reine Handarbeit. Schon in früher Zeit begann man scharfe Gegenstände als Werkzeuge zu benutzen. Je nach Art der Pflanzen entwickelte man auch Maschinen für das Ernten.

Dem Pflücken des Grases von Hand folgte bereits vor 5.000 Jahren das Schneiden mit Hilfe von Sicheln. Etwa vor 2.000 Jahren wurden die ersten  Sensen hergestellt, die die Arbeit wesentlich erleichterten und die Arbeitszeit wesentlich verkürzten. Die erste Erntemaschine für halmartige Gewächse, der Balkenmäher, wurde 1834 von McCormick in den USA patentiert. Für die Grünfutterernte standen in den 1970er Jahren  zusätzlich Trommel-, später auch Scheibenmäher mit wesentlich höherer Leistung zur Verfügung.

Dem Pflücken der Getreidehalme von Hand folgte bereits vor 5.000 Jahren das Schneiden mit Hilfe von Sicheln. Etwa vor 2.000 Jahren wurden die ersten  Sensen hergestellt, die die Arbeit wesentlich erleichterten und die Arbeitszeit wesentlich verkürzten. Die erste Erntemaschine für halmartige Gewächse, der Balkenmäher, wurde 1834 von McCormick in den USA patentiert. Diese Technik ist z.B. noch heute an Mähdreschern für Getreide Standard, die außer dem Schneiden auch das Dreschen und Reinigen erledigen.

Die Kartoffel stammt aus Südamerika und ist im Jahr 1847 auch in Deutschland heimisch geworden. Die essbaren Knollen erntete man anfänglich mit Hilfe von Mistgabeln oder pflügte sie aus. Die Entwicklung des Schleuderroders erfolgte bereits 1852 durch den Schotten Hanson, mit dessen Umsetzung der Landmaschinenkonstrukteur R. Coleman beauftragt wurde und der 1856 eine praxistaugliche Maschine erstmals präsentierte. Ab 1870 setzte sich der Hanson-Coleman Roder in einer durch Graf Münster verbesserten Form auch im deutschsprachigen Raum allmählich durch. Gegen Ende der 1950er Jahre lösten Vollernter das mühselige arbeitsintensive Kartoffelsuchen zunehmend ab.

Hackfrüchte wie Rüben waren bis in die 1920er Jahre hinein noch per Hand auszuziehen und mit Spaten vom Kraut zu befreien. Die Erfindung 1927 von Otto Wilke aus Niedersachsen zum Roden und Köpfen von Zuckerrüben erleichterte die Arbeit wesentlich. Später erhielten die Maschinen Vorratsbunker für die Rüben.
Besonders mühselig im Herbst war die Ernte von Stoppelrüben, die lange Zeit von Hand erfolgte. In den 1960er Jahren kamen die ersten Rübenziehmaschinen auf, die die Arbeit wesentlich erleichterten.