Antreiben

Bereits von 4.000 Jahren bauten die Perser Windmühlen, Wassermühlen gibt es für das Mahlen von Getreide seit rund 2.500 Jahren. Mangelt es an Wind bzw. an fließendem Wasser, stehen die Räder still. Dagegen waren Göpel, die unabhängig von Wind und Wasser mittels Pferde- oder Rinderkraft bewegt werden, schon vor rund 2.000 Jahren im Einsatz, für die Landwirtschaft ab etwa 1850.

Die Dampfmaschine ergänzte etwa ab dem Jahr 1800 Wind- und Wassermühlen, hatte in der Landwirtschaft aber eine untergeordnete Rolle. Bedeutend war die Dampfmaschine hingegen in Form der Lokomobile, die antreiben und zudem eigenständig fahren konnten.

Erst nach Erfindung der Dynamomaschine von Werner Siemens im Jahr 1866 begann der breite kommerzielle Einsatz des heute nicht mehr wegzudenkenden Elektromotors. Aber erst nach Anschluss der Bauernhäuser an die Stromversorgung, die teils bis Ende der 1950er Jahre auf sich warten ließ,  war es möglich, auch Landmaschinen elektrisch zu betreiben.

Dagegen waren Dieselmotoren ortunabhängig einsetzbar. Ab dem Jahr 1900 gewannen sie in der Landwirtschaft zunehmend an Bedeutung als Antriebsmaschine für diverse Landmaschinen.